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Hundebrille dog goes  minipro 1
Hundebrille dog goes minipro 1
Artikel-Nr.: Hundebrille Optiker Zürich Dog goes
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Hundebrille mini Pro 1


Rahmen: Chrom
Gläser: Blauspiegel


Bestellnr.:

2003

 

Hundebrillen - die Geschichte einer außergewöhnlichen Idee

Geboren wurde diese Idee - quasi gemeinsam mit einem Lawinenhund - von einer österreichischen Lawinenhundestaffel.

Die starke Bindehautentzündung dieses Hundes führte zum Gasteiner Optiker Reinhold Kreyca. Der Hofgasteiner grübelte und tüftelte und bastelte eine spezielle Schutzbrille für Hunde. Nach etlichen Anproben und Änderungen erblickte dann die erste maßgeschneiderte Hundebrille das Licht der Welt, natürlich aus bruchfestem Glas und 100% UV-Schutz. Aus diesem ersten Prototyp entstand schon nach kurzer Zeit der Kontakt zu bekannten Brillenherstellern und seit dem 01.Januar 2006 ist die Firma Swiss Eye International der Hoflieferant von Dog-goes . Die Hundebrillen befinden sich mittlerweile in der dritten Generation, nach einigen Kinderkrankheiten kann das Unternehmen heute für alle Hunderassen passende Brillen anbieten, die Erweiterung des Sortiments durch die Modellreihe "Mini" zu Beginn des Jahres 2003 sorgte auch bei kleinen Hunden für sicheren "Durchblick"! Ab Mitte 2006 werden nun auch die Kleinsthunde wie Chiuaua von dog-goes bebrillt weren.

Wozu braucht man Hundebrillen?
Wie oben bereits kurz angerissen, war der ursprüngliche Verwendungszweck rein für Dienst- und Arbeitshunde bestimmt, dass diese außergewöhnliche Idee schon bald im Freizeitbereich für Furore sorgen sollte, konnte keiner der Erfinder ahnen. Heute verfügt das junge Unternehmen bereits über zahlreiche Referenzen von bekannten Veterinärmedizinern. Wohin es mit der Geschäftsidee "Hundebrille" gehen wird, wissen wir noch nicht, wir wollen aber versuchen, auch weiterhin das Wohl unserer geliebten Vierbeiner in den Vordergrund unserer Aktivitäten zu stellen - wenn Sie eine gute Idee haben, würden wir uns freuen, wenn Sie sich einfach bei uns melden.

Hundebrillen der optimale Schutz gegen UV Strahlen


Die Hundebrille - veterinärmedizinische Indikationen


Seit einigen Jahren sind Hundebrillen nun auch kommerziell erhältlich und stellen keineswegs mehr eine blosse modische Spielerei dar. Die Spezialanfertigung der Brillen in unterschiedlichen Größen und Farbvarianten bieten einen 100% Schutz gegen UVA-, UVB- und UVC Strahlung.

Besonders die äußeren Schichten des Auges wie die Hornhaut (Kornea) und die Bindehaut (Konjunktiva) reagieren - egal ob bei Mensch oder Tier - sehr empfindlich auf UV-Strahlen. Bei Einwirkung von UV-Licht kommt es zunächst zu einer Eintrübung der Hornhaut. Bei diesem Prozess handelt es sich eigentlich um eine Schutzfunktion, also einen natürlichen UV- Filter. Seheinschränkungen sind die Folge. Die Hornhaut ist im Allgemeinen ein recht gut heilungsfähiges Gewebe. Bei anhaltender UV-Belastung halten die Reparaturmechanismen den äußeren Reizen gegenüber aber nicht mehr stand. Gefäßeinwachsungen mit bleibenden Schäden und eine Pigmentierung sind die Folge (Photokeratitis). Mitunter kann es auch zu Verwachsungen der Bindehaut mit der Hornhaut kommen.

Der größte Teil der UV- Strahlung wird durch die Hornhaut absorbiert. Ein Teil der UVB-Strahlen und auch sichtbares Licht dringt allerdings bis zur Linse vor. Durch Eiweißdenaturierung kann es zu Linsentrübungen (Katarakt) kommen, welche nicht regenerierbar sind. Neben zahlreichen anderen möglichen Ursachen einer Kataraktentstehung (genetischer Defekt, Trauma, entzündliche Prozesse, Toxine, Medikamente, radioaktive Strahlung etc.) muss demnach auch der UV- Strahlung eine bedeutende Rolle zugeschrieben werden.

Der Hund begleitet seinen Besitzer inzwischen zu zahlreichen Freizeitaktivitäten (Bergtouren, Segeln, Motorrad- und Cabriofahrten), so dass der präventive Einsatz von Hundebrillen in diesen Fällen ratsam ist. Ebenso ergibt sich für Lawinen- und Hütehunde ein erhöhtes Risiko eines Augenleidens aufgrund von UV- Strahlung. Denn die Reflektion von UV- Strahlen ist besonders auf Wasseroberflächen, Schnee und sogar hellem Sand zu bedenken (Neuschnee ca. 80-90%, trockener heller Sandstrand knapp 40%).

Neben einer Prophylaxe von Augenschäden ist das Tragen einer Hundebrille auch bei den folgenden Augenerkrankungen zusätzlich zur medikamentösen Therapie als wichtige unterstützende Maßnahme zu bewerten. Die Symptome und auch das Fortschreiten der Erkrankung werden in vielen Fällen deutlich gemindert.

Die Hauptindikation für die Hundebrille stellt die sog. Schäferhundkeratitis (keratitis superficialis chronica, Überreiterkeratitis) dar. Besonders Schäferhunde, Schäferhundmischlinge und Border Collies sind betroffen. Aber auch beim Collie, Hovawart, Dackel und Greyhound wird diese Erkrankung gesehen. Es handelt sich vermutlich um ein erblich bedingtes Autoimmungeschehen, bei dem Abwehrzellen (Antikörper) eines Tieres auf körpereigenes Gewebe - in diesem Fall die Hornhaut - reagieren. Es kommt dann meist vom äußeren Rand ausgehend zu speckig erscheinenden roten Wucherungen auf der Hornhaut. Später wandern dann zusätzlich Pigmentzellen ein und die Hornhaut wird ohne Behandlung nach und nach bis ins Zentrum von dunkelbraunem Pigment durchzogen. Eine deutliche Sehverschlechterung bis hin zur vollständigen Blindheit schließt sich an. In der Regel verläuft diese Hornhauterkrankung ohne Schmerzhaftigkeit für die betroffenen Tiere und wird daher häufig erst spät vom Besitzer bemerkt. Bevorzugt erkranken Hunde im Alter von 3- 5 Jahren und oft fallen dem Besitzer zunächst nur eine entzündete Bindehaut mit einer mehr oder weniger speckig verdickten Nickhaut auf. In den meisten Fällen kommt es im Frühjahr und Sommer, aber auch bei Schnee zu Entzündungsschüben. Es ist nachgewiesen, dass UV- Strahlung zu einem erheblich rascheren Fortschreiten der Hornhautschädigung führt. Die Schäferhundkeratitis ist nicht heilbar, muss lebenslang behandelt werden und es wird abgeraten, die betroffenen Tiere noch in der Zucht einzusetzen.

Inzwischen können auch durch den grauen Star (Katarakt) erblindete Tiere durch eine mikrochirurgische Operation (mit oder ohne Kunstlinse) beim Augenspezialisten wieder Sehvermögen erlangen. Da diese Tiere allerdings nach einer solchen Operation keinen natürlichen Strahlenschutz der Netzhaut durch die körpereigene Linse mehr besitzen, ist auch bei solchen Patienten das Tragen einer Brille (allerdings erst einige Wochen nach der Eingriff) empfehlenswert.

West Highland White Terrier, Pudel und Cocker Spaniel leiden vermehrt an einem trockenen Auge. Zu wenig Tränen werden produziert und die Binde- und Hornhaut sind chronisch gereizt. Diese trockenen Augen sind besonders anfällig für bakterielle Infektionen und die Entstehung von Hornhautgeschwüren. Eine sinnvolle Maßnahme stellt auch hier die rundum geschlossene Brille dar, um eine weitere Reizung z.B. durch Staub, Wind, Sand besonders bei Cabriofahrten zu vermeiden.

Kurznasige Hunderassen wie Pekingese, Shih Tzu, Mops u.a. haben anatomisch bedingt einen stark hervortretenden Augapfel. Im Falle eines eingeschränkten oder fehlenden Sehvermögens kann eine Hundebrille sinnvollen Schutz vor Hornhautverletzungen durch Anstoßen beim Spaziergang bieten.

Bei älteren Hunden lässt gelegentlich die Funktion des Pupillarmuskels nach (sog. Sphinkteratrophie) und diese altersbedingte Unfähigkeit, die Pupille bei Lichteinfall vollständig zu schließen, lässt mehr Licht auf die Netzhaut treffen. Einige dieser Patienten scheinen geblendet zu sein und zeigen ein lichtscheues Verhalten. Auch hier kann eine Brille eventuell Abhilfe schaffen.

Die der Anatomie des Hundeschädels optimal angepasste Hundebrille wird von den meisten Hunden nach einer Eingewöhnung problemlos getragen. Es ist ratsam, den Hunden die Brille zunächst nur für einige Minuten und bei starkem Sonnenlicht aufzusetzen, da die Tiere den Wegfall des blendenden Lichtes als angenehm empfinden und somit gleich eine positive Assoziation mit dem Tragen der Brillen haben. Ebenso können die Gläser anfangs entfernt werden und die Gewöhnung nur mit dem Brillengestell erfolgen.

Tierärztliche Praxis für Augenheilkunde
Vera Neun
83064 Raubling b. Rosenheim
www.tieraugenaerztin.de


Tipps

  • Kaufen sie nur ein Produkt, welches Schutz vor den schädlichen UV-Strahlung garantiert.
  • Nehmen sie sich unbedingt genügend Zeit, um die richtige Grösse auswählen zu können.
  • Nicht jeder Hund wird die Brille von Anfang an widerstandslos tolerieren. Trainieren sie mit ihm das Tragen der Brille in kleinen Schritten aufbauend.
  • Riemen optimal einstellen und bei jedem Anziehen korrekten Sitz überprüfen.



 

 

Brillengrößen
Unsere Brillenmodelle stehen für die verschiedenen Hunderassen in unterschiedlichen Größen zur Verfügung.

Basenji mini
Affenpinscher mini
Basset Artesien Normand mini
Basset Fauve De Bretagne mini
Chihuahua mini
Chinesischer Schupfhund mini
Coton De Tuléar mini
Jack Russell Terrier mini
Kleinspitz mini
Kurzhaardackel mini
Langhaardackel mini
Malteser mini
Papillon mini
Pekinese mini
Pinscher mini
Rauhaardackel mini
Shih Tzu mini
Welsh Corgi mini
West Highland White Terrier mini
Yorkshire Terrier mini
Zwergpinscher mini
Zwergpudel mini
Zwergschnauzer mini
Zwergspitz mini
Zwergspitz mini

 

 

Letzte Aktualisierung am: Donnerstag, 27. September 2007.

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