Gradal Top E
Unter besonderer Berücksichtigung der physiologischen Anforderungen presbyoper Brillenträger konnte das bewährte Wirkungsdesign des Vorgängerproduktes Gradal HS mit Gradal Top weiter verbessert werden.
Für die Evolution zu Gradal Top E wurden alle Prozesse, von der Entwicklung bis zum fertigen Brillenglas, überprüft und neu optimiert.
Das Konzept
Der Brillenträger hat entschieden
Unter besonderer Berücksichtigung der physiologischen Anforderungen presbyoper Brillenträger konnte das bewährte Wirkungsdesign des Vorgängerproduktes Gradal HS mit Gradal Top weiter verbessert werden. Das Entwicklungsteam bei Carl Zeiss hat damit ein Gleitsichtglas konzipiert, das höchsten Ansprüchen an Tragekomfort und Verträglichkeit gerecht wird.
Für die Entwicklung von Gradal Top wurden in umfangreichen Trageversuchen die Kriterien Spontanverträglichkleit, Sehschärfe, Sehbereiche, Verzeichnung und Komfort detailliert abgefragt und die Ergebnisse immer wieder in den mathematischen Optimierungsprozess eingebracht.
Für die Evolution zu Gradal Top E wurden alle Prozesse, von der Entwicklung bis zum fertigen Brillenglas, überprüft und neu optimiert. Die nutzbaren Sehbereiche sind bei Gradal Top E insgesamt nochmals
Das Konzept
Alles Gute von Gradal HS
Selbstverständlich bietet Gradal Top E alle Vorzüge der bewährten Konzeption von Gradal HS:
Optimales Binokularsehen:
gleichwertige Seheindrücke für das rechte und linke Auge
ungestörte Verschmelzung der Seheindrücke beider Augen
gewohnte Tiefenwahrnehmung
Asphärische Gleitsichtfläche
für kosmetisch schöne Gläser mit besonders geringer Vorwölbung und hervorragenden Abbildungseigenschaften
Atorische Korrektionsfläche
bei astigmatischen Verordnungen für optimal nutzbare Sehbereiche selbst bei hohen astigmatischen Fehlsichtigkeiten
Wirkungsdesign von Gradal Top E
Das besonders verträgliche Design von Gradal Top E beruht auf folgenden Veränderungen gegenüber herkömmlichen Gleitsichtgläsern:
Optimierter Fernbereich
Breitere Progressionszone
Sanfterer Anstieg der astigmatischen Abweichungen in den Randbereichen
Besser nutzbarer, stabiler Nahbereich (Erweiterung des variablen Inset)
In praxisnahen Trageversuchen hat sich gezeigt, dass für den erfahrenen Gleitsichtglas-Träger die Größe von Fern- und Nahbereich besonders relevant ist. Am höchsten sind die Sehanforderungen im Fernbereich.
Aus diesem Grund wurde der Schwerpunkt der Weiterentwicklung auf den Fernbereich gelegt. Die Trageversuche zeigten ebenfalls, dass die Bewertung des Fernbereichs bei Gradal Top E seinen Vorgänger Gradal Top deutlich übertrifft.
Die Progressivzone
Die Progressionszone ist, speziell für Gleitsichtglaseinsteiger, entscheidend für gute Verträglichkeit. Deshalb ist die nutzbare Breite des Zwischenbereichs gegenüber herkömmlichen Gleitsichtgläsern erheblich vergrößert.
Der breite und sanfte Einstieg in den Zwischenbereich kommt den physiologischen Anforderungen des Sehens optimal entgegen, da auch bei leicht schrägem Durchblick keine astigmatischen Abweichungen vorhanden sind.
Der Wirkungsanstieg bei Gradal Top E wurde gegenüber dem Vorgängerprodukt Gradal HS leicht verändert. Bei gleicher Länge der Progressionszone von 14 mm verläuft die Progression linear. Sie ist also sanfter und gleichmäßiger.
Bei Gradal Top E (links) steigen die astigmatischen Abweichungen im Seitenbereich so sanft an, dass sie kaum wahrgenommen werden. Außerdem ist ihr Maximum im Vergleich zu einem herkömmlichen Gleitsichtglas (rechts) deutlich reduziert. Das führt zu einem wesentlich ruhigeren Sehen seitlich der Progressionszone und des Nahbereichs.
Komfortabler Nahbereich
Der Bereich, in dem die Nahwirkung erreicht wird, ist breit und stabil. Seitlich vom Nahbereich gibt es bei Gradal Top E keinen abrupten Abfall der optischen Wirkung wie bei herkömmlichen Gleitsichtgläsern; damit ist der Seheindruck angenehm ruhig.
Die Anordnung des Nahbereiches in der physiologisch richtigen Höhe ermöglicht eine natürliche Kopf- und Körperhaltung beim Lesen.
Binokular optimal nutzbare Nahblickfelder werden mit einer der Blickbewegung des Brillenträgers angepassten Nahbereichslage erreicht. Der nach Fernwirkung und Addition fein gestufte variable Inset variiert zwischen 2,0 und 4,5 mm.