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Gradal RD
Artikel-Nr.: Zeiss Optik, Zürich Hersteller: Zeiss
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Gradal RD

Optimal für alle Aktivitäten im Raum Links

Mit Gradal RD konnte Carl Zeiss 1994 das erste Gleitsichtglas anbieten, das konsequent für die Sehanforderungen im Raum entwickelt wurde. Dem presbyopen Brillenträger stehen Gradal RD Brillengläser als wertvolle Ergänzung zu Universal-Gleitsicht- oder Lesebrillengläsern zur Verfügung.

Würden Sie mit Lackschuhen "Joggen"?
Mit Gradal RD wurde eine Trendwende eingeleitet: Dem Brillenträger steht heute eine Vielzahl verschiedener Glastypen zur Verfügung, die jeweils für spezielle Anwendungsgebiete optimiert sind. Genau wie zur sportlichen Betätigung ein Sportschuh besser geeignet ist als ein Straßenschuh, ist Gradal RD für Tätigkeiten im Innenraum besser geeignet als ein Universal-Gleitsichtglas.

Gradal RD Gleitsichtgläser sind die „Hausschuhe“ für den presbyopen Brillenträger. Auf den „Straßenschuh“ Gradal Individual, Gradal Top E oder Gradal HS für den universellen Einsatz sollte aber nicht verzichtet werden

Gradal RD, der Bildschirm- und Arbeitsplatzprofi

Den Optikdesignern von Carl Zeiss ist es gelungen, den Nahbereich und die Progressionszone im Vergleich zum Universal-Gleitsichtglas erheblich zu vergrößern.

Weniger Kopfbewegungen
Bei häufigen Blickwechseln, z.B. zwischen Bildschirm, Tastatur und Manuskript, sind somit weniger Kopf- und Blickbewegungen zum Auffinden der richtigen Bereiche im Glas notwendig.

Volle Bewegungsfreiheit bei der Arbeit
Der obere Bereich des Gleitsichtglases steht für das Sehen in Entfernungen bis ca. 3 m zur Verfügung, so dass die volle Bewegungsfreiheit im Raum gewährleistet ist.

 

Von der Idee zur Umsetzung
Ausgangspunkt der Konzeption war die Erkenntnis, dass bei zahlreichen Tätigkeiten im Raum ein vollkorrigierender Fernbereich nicht benötigt wird. So wird z.B. an einem Büroarbeitsplatz eine Sehentfernung von
3-4 m meist nicht überschritten.
Stellt man dies bei der Konzeption eines Gleitsichtglases in den Vordergrund, so liegt es nahe, ein Brillenglas ausschließlich für das Sehen in nahen bis mittleren Entfernungen zu optimieren

 

Das Wirkungsdesign von Gradal RD

Das innovative Design von Gradal RD umfasst folgende Modifikationen gegenüber einem Universal-Gleitsichtglas:

Raumkorrektur - Die Fernwirkung ist um 0,5 dpt erhöht
Die Progressionszone ist um 11 mm länger
Astigmatische Abweichungen - Die Verteilung ist modifiziert

Dadurch ist der Nahbereich im Vergleich zum Gradal Top E Gleitsichtglas doppelt so groß und die Progressionszone dreimal so breit.

Das Ergebnis des “RD-Designs”
Spürbar breiterer Nahbereich
Wesentlich breiterer Zwischenbereich
Sanfterer Anstieg der Astigmatismen

Im Wirkungsdesign von Gradal RD steckt das komplette Carl Zeiss Know-how für qualitativ hochwertige Gleitsichtgläser mit besonders hohem Sehkomfort für den Brillenträger. Deshalb verstehen sich Qualitätsmerkmale wie brillenträgerrichtige Rechnung, variabler Inset sowie Horizontalsymmetrie des Gläserpaares von selbst.

 

 

Die Raumkorrektur bei Gradal RD

Der obere Glasbereich ist durch die um 0,5 dpt erhöhte Fernwirkung für eine Sehentfernung von etwa 3 m optimiert. Die Nahwirkung bleibt unverändert, so dass sich der Wirkungsanstieg um 0,5 dpt verringert.

So steht mehr Spielraum für die Optimierung der Fläche zu Verfügung und breitere Sehbereiche sind realisierbar.
Günstig wirkt sich dabei aus: Je geringer die Addition, um so breiter ist der Zwischenbereich.

Die Progressionszone von Gradal RD

Die Progressionszone ist mit 25 mm um 11mm länger als bei dem Universal -Gleitsichtglas Gradal Top E.
Dadurch ergibt sich eine Vergrößerung der nutzbaren Sehbereiche.
Günstig wirkt sich hierbei aus: Je länger die Progressionszone, desto breiter ist sie.

Die astigmatischen Abweichungen bei Gradal RD

Während bei Gradal Top E im Fernbereich keine astigmatischen Abweichungen vorhanden sind, da ein optimaler Visus gewährleistet sein muss, können bei Gradal RD geringe astigmatische Abweichungen im oberen, seitlichen Glasbereich toleriert werden.
Trageversuche haben bestätigt, dass Brillenträger beim Sehen im Raum die erhöhte Fernwirkung nicht als störend empfinden


Verteilung der für den Brillenträger wirksamen astigmatischen Abweichungen bei: Gradal RD (links) und Gradal Top E (rechts)

 

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