Gradal HS- ein Gleitsichtglas setzt Maßstäbe
Mit Gradal HS hat Carl Zeiss 1984 ein Gleitsichtglas auf den Markt gebracht, das Maßstäbe für die Verträglichkeit und den Tragekomfort von Gleitsichtgläsern gesetzt hat. Neben sehr guten Abbildungseigenschaften gewährleistet die Horizontalsymmetrie (HS ) optimale binokulare Eigenschaften für natürliches Sehen von der Ferne bis zur Nähe.
Wirkungsdesign von Gradal HS
Für den langjährigen Einsatz von Gradal HS sind mehrere Erfolgsfaktoren ausschlaggebend:
Horizontalsymmetrie
Asphärische Gestaltung der Funktionsfläche
Atorische Gestaltung der Rezeptfläche bei
astigmatischen Wirkungen
Konvergenzrichtige Nahbereichslage
Brillenträgerrichtige Berechnung der Wirkung
Die Horizontalsymmetrie
Gradal HS ist das Ergebnis einer konsequenten Weiterentwicklung asymmetrischer Gleitsichtgläser und eine der Stärken von Carl Zeiss. Neben dem vergrößerten, binokular nutzbaren Blickfeld bietet die Horizontalsymmetrie folgende Vorteile im Vergleich zu Gleitsichtgläsern älterer Konzeption:
Die auftretenden sphärischen und astigmatischen Abweichungen ändern sich von Blickrichtung zu Blickrichtung in gleicher Weise. Dies führt zu gleichwertigen Seheindrücken beim direkten und indirekten Sehen bzw. zu gleichem erreichbaren Visus für beide Augen. Gleiche prismatische Nebenwirkungen rechts und links in vertikaler Richtung sorgen bei Gradal HS für eine ungestörte Fusion beider Bilder und für eine gewohnte Tiefenwahrnehmung.
Asphärisches Flächendesign
Mit der asphärisch gestalteten Funktionsfläche bietet Gradal HS sehr gute Abbildungseigenschaften bei gleichzeitig flachem Glasdesign. Die für den Brillenträger wirksamen astigmatischen Abweichungen sind gegenüber Gleitsichtgläsern älterer Konzeption erheblich reduziert und so „verteilt“, dass die Sehbereiche deutlich größer sind. Der Seheindruck ist dadurch im Vergleich mit älteren Gleitsichtglastypen wesentlich ruhiger.
Gradal HS - Komfort für Sie
Konvergenzrichtige Nahteillage
Gradal HS war weltweit das erste Gleitsichtglas mit einem
variablen Inset (nach Addition und Fernwirkung gestuft). Die individuelle Verlagerung des Nahteils um 2,5 bis 4,0 mm sorgt für binokular optimal nutzbare Nahblickfelder. Der variable Inset ist ein wichtiger Baustein der Horizontalsymmetrie.
Brillenträgerrichtige Rechnung
Die dioptrische Wirkung von Gradal HS Gleitsichtgläsern ist exakt nach den Ergebnissen der Brillenglasbestimmung verwirklicht, so dass der Brillenträger im Gebrauch genau die dioptrische Wirkung vorfindet, die bei der Brillenglasbestimmung ermittelt wurde. Im Scheitelbrechwert-Messgerät sind gegebenenfalls andere Werte messbar, als die bestellten. Für die Kontrolle im
Scheitelbrechwert-Messgerät werden die Messwerte daher auf der Brillenglastüte angegeben.